_nächster Rastplatz raus

Letzten Donnerstag verließ mich leider mein gutes altes PowerBook und der gute Makla bot mir dankenswerter Weise sein 2007er MacBook Pro zu einem Freundschaftsobulus an, welches ich letzten Samstag bei ihm abholte.
Also Samstag Vormittag noch mal schnell bei der CB1 den Ölstand kontrollieren, Lederkombi anziehen, Geld holen, Tanken und auf Richtung “Süden” - knappe 250 km A45.
Rastplatz Siegen das erste mal Nachtanken, kleine Pause, Kippe und weiter. Alles gut. Wetter toll.
Ich ließ gemütlich die Kilometer an mir vorbei rauschen, irgendwann dann mal wieder ein Blick auf den Tacho. Hä. Moment. Ich weiß ganz genau, dass ich fahre. Tachowelle gerissen. Ist ja im Prinzip nicht schlimm. Geschwindigkeit hat man ja auch ein bisschen im Gefühl. Aber: der Kilometerzähler läuft auch nicht mehr weiter. Die CB1 hat keine Tankanzeige. Ich muss nach 80 - 90 Meilen immer tanken. Ab da begann die Rechnerei. Ort xy war vor 30 km, eine Meile sind ca. 1,6 km, 30×1,6 sind etwas mehr als 45km… könnt ihr Euch sicher vorstellen, wie es unter meinem Helm vor sich ging.
Sonst passierte eigentlich nicht mehr viel auf der Hinfahrt -ach doch- 2 der 3 Schrauben, die die Auspuffblende halten sind mir abvibriert.
Dann erstmal einen schönen Nachmittag bei Makla verbracht, St.Pauli geguckt, Kaffee, Kippen, Computer. All das, mit dem Kerle sich einen Nachmittag beschäftigen können :-)
Dummerweise habe ich vergessen die Blende komplett abzuschrauben. Was mir auf der Bundesstraße aber wieder einfiel. Argh, Bordwerkzeug vergessen. Ich wollte die Blende aber auf keinen Fall verlieren, weil ich sie damals mit meinem Vater selbst entworfen und gebaut habe. Also nächster Parkplatz raus. Da putzt doch tatsächlich am Autobahnparkplatz jemand sein Auto… schnell nach einem Schraubenzieher gefragt, Blende ab, auskühlen lassen und ab in den Rucksack und weiter.
Irgendwann flattert es um meinen Hals ganz wild, einmal ans Halstuch gefasst, habe ich es in der Gashand. Vorderradbremse ist jetzt nicht mehr, sonst verlier ich mein Tuch aus der Hand. Also hinter einem Wohnwagen her, nächster Parkplatz raus, Tuch neu binden und weiter…. und diesmal bis nach Hause ohne weitere Störungen und Probleme :-)

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_Rockabella

Nach langer langer Zeit endlich mal wieder mit dem Wacom gespielt.
Eine kleine Rockabella!


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_Alte Liebe - oder das Motorrad-Stöckchen

Durch puren Zufall sah ich gestern bei einem Gebrauchtwagenhändler mein aller erstes Motorrad im Regen stehen. Nicht das selbe Modell, sondern MEINE Yamaha TDR auf der ich vor 12 Jahren hier meine Runden drehte und die ersten Touren machte. Als ich 18 wurde, habe ich sie an den Sohn des Hausmeisters meiner Schule verkauft und habe meine TDR immer noch jeden Tag auf dem Schulhof stehen sehen. Was nicht schön war. Hab ich sie doch gehegt und gepflegt, mit der Zahnbürste alle Ecken und schwer zugängliches geschruppt, wurde sie ab da nur noch runter geritten. Eines Tages dann kam ein Sturz. Eine Schraube an der Krümmerverkleidung wurde um 90° gebogen (Winkelschraube?) und genau daran und am fehlenden Dekor habe ich sie wieder erkannt. Mittlerweile hat sie über 40.000 km auf den Buckel, jegliche Verkleidungsteile sind eingerissen, Verkleidungsschrauben wurden zum Teil durch normale Kreuz- und Schlitzschrauben ersetzt und hier und da setzt Rost an. Auf dem Zettel verlangt der Verkäufer stolze 900 Euro für die 13 Jahre alte und äußerst ungepflegte TDR. Für mich leider zuviel um sie wieder in altem Glanz dastehen zu lassen und sie als Wintermopped zu benutzen.
Ein tolles Mopped war sie, optisch wie eine Große, schöne Zeiten hatten wir und viele Kilometer sind wir gemeinsam gefahren. Schade, in welchem Zustand sie nun ist. Ich wünschte, ich hätte sie nicht gesehen.

Welches war Euer Einstiegsmopped? Gibt es eine besondere Geschichte dazu?
Ich werf das Stöckchen mal zu Marc, Alexander und Ernie
Kann aber gerne von jedem anderen mit aufgenommen werden :-)

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_Honda CB1 zum Café Racer

Im Netz habe ich noch keinen Café Racer Umbau der Honda CB1 entdeckt. Wenn die CB 1 umgebaut wird, dann meist nur zur Streetfighter: abgeschnittenes hochgezogenes Heck oder die Heckverkleidung eines heutigen Nakedbikes wird irgendwie auf die Rahmenrohre der CB 1 gestülpt. Vorne noch eine Insekten-GFK-Maske drauf und fertig ist der moderne Look. Sicherlich zum Teil tolle Umbauten, aber meine Sache ist das nicht. Nicht an einem 20 Jahre alten Motorrad.
Ich finde, aus der CB1 ließe sich ein schicker, nicht ganz so extremer Café Racer bauen. Stummellenker hat sie schon von Werk, sie hat einen Meilentacho, sie ist schlank, der Tank ist recht flach und lang und sie schafft mit ihren 58 PS locker the ton (100 mph).
Wenn man nun kompromisslos ist, nimmt man die Heckverkleidung und Sitzbank weg und baut sich eine schöne Höckersitzbank, kürzt das Heck ein wenig und gut ist.
So kompromisslos kann ich nicht sein. Ich möchte auf meiner CB 1 zu jeder Zeit, bzw. ohne großen Aufwand, mein Baby mitnehmen können.
Meine Idee war jetzt, mir von einer Unfall-CB 1 das Heck zu besorgen und daraus mit GFK eine Höckerverkleidung zu modellieren, die ich einfach nach belieben austauschen kann. Die Originalsitzbank soll so erhalten bleiben und einfach zur hälfte von der Racer-Sitzbank abgedeckt werden. Ein kleines Problem hätte ich mit der Halterung - an die Verschraubung käme ich nicht ran, wenn die Verkleidung so weit über die Sitzbank geht, das andere Problem wäre, dass ich das Heck nicht in Fahrzeugfarbe lackiert kriegen würde. Ich hab damals die CB 1 in Kobaltblau mit Goldflakes im Klarlack lackieren lassen. Ich glaube, die Mischung bekommt kein Lackierer ein zweites Mal hin.

Ihr Moppedschrauber, Euer Ideenreichtum ist gefragt: habt ihr bessere Vorschläge? Ist das Vorhaben von Anfang an zum Scheitern verurteilt?

So könnte es aussehen (mal eben den digitalen Pinsel geschwungen):


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_ToDo Liste Yamaha SR 250 Bobber

Der Marc vom Motorradblog hat bei sich eine recht lange ToDo Liste, was er an seiner Enfield Diesel noch machen muss. Da kann ich aber mithalten.
Was für meinen Yamaha SR 250 Bobber Umbau noch zu tun ist:

  • Tauchrohre der Ersatzteleskopgabel polieren
  • Gabel montieren (bei der anderen ist ein Simmering kaputt und die sieht nicht mehr schön aus
  • Felgen tauschen
  • Tank spachteln und lackieren
  • Seitendeckel lackieren
  • Rahmen kürzen, Verstärkungsblech einschweißen
  • Befestigung für Solo-Sattel “erfinden”
  • Lösung für Heckfender inkl. Montage finden
  • Auspuff vom Rost befreien und lackieren
  • Neue Kette montieren
  • Ventilspiel einstellen
  • Vergaser reinigen und einstellen
  • Ölwechsel machen
  • Rücklicht und Blinker neu machen
  • Auspuff mit Hitzeschutzband umwickeln
  • Die ganze Sache wieder zusammen schrauben
  • Ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Eigentlich wollte ich noch den Motor rausnehmen und den wenigstens optisch mal überarbeiten, aber das mache ich irgendeinen anderen Winter.

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    _Bruce Springsteen - Devils & Dust

    Einfach ein geiles Album. Jedes mal wenn ich es höre, würde ich am liebsten in lauen Sommernächten durch Städte fahren, die ich nicht kenne. Neue Bilder, neue Eindrücke in mich aufsaugen. Die Laternen leuchten, an den Hochhäusern brennen noch vereinzelt Lichter. Leuchtreklame und aus der Ferne hört man das Hämmern der Industriegebiete. Der Arm hängt locker aus dem Fenster, im Kassettendeck läuft genau dieses Album.


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    _Bobber Umbau - Teil 4

    Um wirklich Stilecht irgendwann demnächst mit meiner Yamaha SR 250 Bobber durch die Gegend cruisen zu können, braucht es noch einen anderen Helm. So ein Integralhelm auf so einem Motorrad… das passt nicht so ganz. Bei Louis hatten sie einen schicken Jethelm/Braincap im Angebot. Ich weiß, ich weiß! Das Dingen ist bei weitem nicht so sicher wie ein Integralhelm. Wird auch nur bei gutem Wetter und kurzen Ausfahrten benutzt :-)



    Weiter geht´s beim Bobber. Der Rahmen ist lackiert. War eine sau Arbeit. Weil ich wieder so ungeduldig war und es ganz schnell gehen musste, habe ich doppelt so lang gebraucht, bei einem halb so gutem Ergebnis als wenn ich es einmal richtig gemacht hätte. Aber ich will ja auf Teufel komm raus das Dingen noch diesen Sommer auf die Straße bringen - zumindest in einer “abgespeckten” Umbauversion.



    Zur Probe habe ich auch mal ein Seitenteil in der geplanten Farbe lackiert. RAL 6011 Resedagrün



    Ich bin mir ob der Farbkombination Rahmen / Verkleidung nicht mehr so ganz sicher. Ursprünglich habe ich an einen weißen oder beigen Rahmen gedacht, es aber aufgrund der Schmutzanfälligkeit wieder verworfen.
    Na ja, spätestens nächsten Winter wollte ich sie eh noch mal zerlegen. Und da ab morgen die CB1 wieder Tüv haben sollte, bin ich beim nächsten “Umbau” nicht mehr ganz so ungeduldig und kann noch mal in Ruhe überlegen.

    Die Schrauberecke; am Wochenende aufgeräumt. Hinten rechts stehen nun alte Küchenschränke meiner Schwester, die jetzt statt Kochtöpfen Ersatzteile, Öle, Farben, etc. beherbergen.


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    _Die andere Baustelle

    … läuft wieder.
    Vor 8 - 9 Jahren kaufte ich ja die Honda CB1. 400 ccm auf 4 Zylinder verteilt mit ca. 58 PS.
    Ein kleines flinkes Mopped mit absolut gutmütigem Fahrverhalten - nur ab 160 km/h mag das Fahrwerk nicht mehr so recht. Aber 160 fährt man eh nur auf der Autobahn und da gehört ein Mopped eh nicht unbedingt hin.

    So sah sie damals aus:



    Technisch war sie einwandfrei, optisch war doch ne Menge Spielraum.
    Deshalb wurde sie erstmal entkleidet.



    Die dreiteilige Heckverkleidung wurde zu einer zusammen geschweißt, die Alu-Rahmenverkleidung poliert und versiegelt, die Hecklampe in die Verkleidung gesetzt und Tank, Verkleidung und Kotflügel in Kobaltblau mit Goldflakes im Klarlack lackiert.
    Letztes Jahr bin kaum mit ihr gefahren, trotzdem setzte am Auspuff eine Menge Oberflächenrost an. Den habe ich vor ein paar Wochen komplett abgeschliffen und neu lackiert, alles wieder zusammen gesetzt, neue Betriebsflüssigkeiten eingefüllt. Jetzt brauch ich nur noch eine neue Batterie und besuche dann den Tüv für eine neue Hauptuntersuchung.



    Wenn ich mir die Honda CB1 so anschaue… da könnte man einen schönen Café Racer raus… ach lassen wir das besser!

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    _Bobber Umbau - Teil 3

    Es geht weiter. Um den Rahmen halbwegs vernünftig lackieren zu können, muss erstmal das Rahmendreieck freigelegt werden. Angefangen habe ich auf der Batterieseite.




    Und draußen ist der Batteriekasten. Es geht übrigens leichter, wenn man erst den Luftfilterkasten raus nimmt und dann den Batteriekasten. Na ja, jetzt ist zu spät ;-)



    Jetzt noch den Luftfilterkasten vom Vergaser lösen, zwei Schrauben vom Rahmen ab.




    Und schon ist das Rahmendreieck frei gelegt und man hat den vollen Durchblick!



    Na ja, die Elektrik könnte man irgendwann auch mal in “schön” verlegen. Es kommen ja noch viele Winter.



    Weiter geht es mit dem Tank. Die Yamaha-Schriftzüge sollen später nicht mehr da sein. Leider sind sie nicht geklebt, sondern verschraubt.



    Die Sicke musste ich erstmal entrosten und dann verspachteln. Ich glaube “cleanen” wird es genannt - für mich ist es spachteln. Eine Schicht Feinspachtel muss noch drauf und dann werden die Stellen mit 1200er Nassschleifpapier geschliffen und der Tank zum Lackieren vorbereitet.



    Beim nächsten mal gibt es einen lackierten Rahmen und eine kleine Farbprobe für die Verkleidungsteile zu sehen.
    Ach so: das Tüv-Gespräch heute ist sehr gut verlaufen. Er ist mit meinen Rahmenänderungsplänen einverstanden. Er möchte dann nur ein Blech für die Verwindungssteifigkeit eingeschweißt haben.

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    _Tüv Gespräch

    Heute geht es mit einem Baugleichen SR 250er Rahmen, den ich noch hier stehen habe, zum Tüv. Zwecks Beratung zur Rahmenkürzung hinten. Drückt mir die Daumen, dass wir auf einen Nenner kommen :-)

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